Bibliothekarisches Glossar

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Aufstellung

Zur Aufstellung gehören hier die Aufstellungssystematiken, sowie die entsprechenden Signaturen. Außerdem werden die Magazine, Freihandbereiche und entsprechende Regale behandelt.
Kontext: Bestand

Alphabetische Aufstellung

Ordnung nach dem Verfassernamen und dem Sachtitel, entsprechend dem alphabetischen Katalog. Sie wird nur selten auf den gesamten Bestand angewendet, meist wird ein kleiner Teil, z.B. schöne Literatur alphabetisch aufgestellt.
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Ausheben

Entfernen von Archivgut oder Sammlungen aus dem Magazin für eine Benutzung im Lesesaal oder die Ausleihe. Das Zurücklegen ist das Reponieren.
29.04.2002Frenz
Siehe auch: Vertreter


Ausleihbibliothek

Die Bücher der Bibliothek werden den Lesern für die Dauer der Leihfrist mitgegeben. Benutzt werden können sie nun zu jeder beliebigen Zeit an (fast) jedem beliebigen Ort. Nachteil dieses Systems ist, dass das Buch für die Dauer der Leihfrist keinem anderen Nutzer zur Verfügung steht.
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Ausweichmagazin

Aus Platzgründen werden Teile des Bibliotheksbestandes außerhalb des Bibliotheksgebäudes gelagert. Dadurch wird ein täglicher Bücherautodienst nötig.
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Cutter-Signatur

Kann bei einem alphabetisch geordneten Bestand vergeben werden. Sie besteht aus dem Anfangsbuchstaben des Verfassernamens und einer zwei- bis dreistelligen Ziffer, die aus speziellen Listen,den Cutter-Sanborn-Tafeln entnommen wird.
29.04.2002Frenz
Siehe auch: Signatur


Freihandbestand

Buchbestand, zu dem der Leser freien Zugang hat und der grundsätzlich ausleihbar ist. Aufgestellt ist er i.d.R. sachlich (thematisch), u.U. auch alphabetisch z.B. bei Belletristik. Freihandbestand ist in öffentlichen und manchen wissenschaftlichen Bibliotheken zu finden. Oft ist ein Teil des Bestandes, z.B. Lehrbuchsammlung oder ein Teil des Zeitschriftenbestandes frei zugänglich. Der Begriff Frei-Hand wurde das erste Mal von R. Hempell 1907 für die Hamburger Bücherhallen geprägt. Davor war der Terminus Freier Zugang als Übersetzung von open access (heute open shelves) gebräuchlich.
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Gebrauchsbibliothek

Aufgabe der Gebrauchsbiblothek ist es, ihren Bestand zum Gebrauch zur Verfügung zu stellen. Sie besitzt keine Archivfunktion und muss die Medien reglemäßig aussondern. Öffentliche Bibliotheken sind in der Regel Gebrauchsbibliotheken.
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Grupenaufstellung

Kombination aus mechanischer und systematischer Aufstellung, Ordnung in sachlichen Gruppen, innerhalb derer mechanisch oder auch alphabetisch geordnet wird. In großen Bibliotheken wird die Gruppensignatur mit einem Zusatz, der das Buch eindeutig bestimmen lässt, erweitert, dadurch entsteht eine Induvidualsignatur. VERWEISE: Gruppensignatur, Individualsignatur
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Gruppensignatur

Die Signatur stimmt mit der Systemgruppe überein, dabei gilt die Signatur für eine ganze Gruppe von Büchern. Dadurch ist der Standort nicht eindeutig festgelegt, um die Gruppe einzuschränken wird der Notation oft noch der abgekürzte Verfassername hinzugefügt. VERWEISE: Signatur
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Individualsignatur

Jede Signatur bezieht sich auf ein bestimmtes Buch, nicht auf mehrere Bücher gleichzeitig. Wird bei mechanischer Aufstellung immer angewandt, in großen Bibliotheken auch bei systematischer Aufstellung und Gruppenaufstellung. VERWEISE: Signatur, Systematische Aufstellung, Mechanische Aufstellung, Gruppenaufstellung
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Kompaktmagazin

Werden in großen Magazinen aus Platzgründen verwendet. Die Regale laufen auf Rollen in Schienen und können zu einem geschlossenen Regalblock zusammen geschoben werden. Durch verschieben der Einzelregale kann das Magazin an jeder Stelle geöffnet werden.
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Lehrbuchsammlung

Teilbereich der Universitätsbibliothek, in dem häufig in Lehrveranstaltungen verwendete Lehrbücher in Mehrfachexemplaren in Freihandaufstellung zur Verfügung stehen. VERWEISE: Freihandbestand
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Magazin

06.05.2002Frenz
Siehe auch: Magazin


Mechanische Aufstellung

Auch: Aufstellung nach dem Zugang oder nach der laufenden Nummer oder nach Numerus currens, Bücher werden, ohne Beachtung des Inhalts in der Reihenfolge, in der sie in die Bibliothek kommen aufgestellt. Bei der Signaturgebung werden Jahresgruppen gebildet. VERWEISE: Signatur, Individualsignatur
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Planschrank

Hierin werden Landkarten und Stadtpläne (geographisch-systematisch geordnet) und Sammlungen alter Grafik abgelegt.
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Präsenzbibliothek

Die Bücher können nur in den Lesesälen benutzt werden, sie sind also ständig in der Bibliothek präsent. Dadurch wird gewährleistet, dass die gewünschte Literatur ohne lange Wartezeit zur Verfügung steht. Die Benutzer ist aber gezwungen in (oft überfüllten) Lesesälen während der Öffnungszeiten zu arbeiten. Wissenschaftliche Spezialbibliotheken sind meist Pränsentbibliotheken.
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Reponieren

Zurückstellen in das Magazin, dabei müssen die Bände reponiert werden, indem benachbarte Bände nach außen geschoben werden und das zurückgestellte Buch zwischen sie eingelassen wird. Bei ungebundenen Materialien muss beachtet werden, dass sie vor dem Einbringen in den Behälter sorgfältig aufeinander gestapelt werden. es ist besonders auf Knicke und überstehende Blätter zu achten. Vor dem Schließen empfiehlt es sich, den Behälter leicht zu schütteln.
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Speicherbibliothek

Bestimmte Kategorien selten benutzter Literatur (z.B. ältere Dissertationen, Lehrbücher, Zeitschriften) werden aus Platzgründen von verschiedenen Bibliotheken an eine zentrale Speicherbibliothek gegeben und dort aufbewahrt. Doppelexemplare werden dabei ausgesondert.
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Systematische Aufstellung

Anordnung nach einem System der Wissenschaften, entsprechend der verwendeten Systematik. Die Notation ist Bestandteil der Signatur, an kleinen Bibliotheken kann sie alleiniger Bestandteil sein. VERWEISE: Notation, Signatur
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Vertikalablage

Behälter und Vorrichtungen, in denen Kleinschrifttum, z.B. dünne Broschüren, Prospekte oder Informationsblätter, aufbewahrt wird.
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Vertreter

Auch Stellvertreter oder Repräsentant, beim Entnehmen des Buches wird an dessen Stelle eine besonders geschnittene Pappe eingestellt. Daran ist eine Tasche angebracht, in die ein Zettel mit der Signatur, dem Entleiher und dem Datum der Entnahme (z.B. Kopie des Leihscheins) eingesteckt wird.
29.04.2002Frenz
Siehe auch:


Werksignatur

Wenn mehrbändige Werke geschlossen aufgestellt werden, bekommen alle Teile eine gemeinsame Werksignatur und die jeweilige Bandziffer. VERWEISE: Signatur, Mehrbändiges Werk
29.04.2002Frenz
Siehe auch: