Bibliothekarisches Glossar

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Digitalisierung

In Bibliotheken werden immer mehr digitale Informationen gespeichert und dem Nutzer zur Verfügung gestellt. In dieser Kategorie werden Begriffe, die im Bereich der digitalen Verfügbarmachung von gedruckter Information vorkommen, näher erläutert.
Kontext: EDV in Bibliotheken

ICR

ICR (Intelligent Character Recognition) ist wie OCR ein Verfahren zur automatischen Buchstabenerkennung.
30.04.2002Naujoks
Siehe auch: Digitale Bibliothek, OCR, Retrokonversion, Retrodigitalisierung, Scanning


Image-Katalog

Image-Kataloge werden durch Scannen von Katalogkarten als Bilder (Images) erstellt. Daraus werden Online-Kataloge hergestellt. Titel können durch Blättern in den Images gesucht werden. Als Leitsysteme beim Einstieg in die Suche können Schubladen- oder Leitkartenbegriffe des Kartenkatalogs dienen. In der Regel werden aber zusätzlich in einem vereinfachten Kategorienschema bestimmte bibliographische Daten strukturiert erfasst, z. B. Verfasser, Titel und Erscheinungsjahr. Über diese Suchbegriffe kann dann eine Recherche erfolgen.
30.04.2002Naujoks
Siehe auch: Retrokonversion, Scanning


OCR

OCR (Optical Character Recognition) ist ein Verfahren zur automatischen Erkennung von Schriftzeichen, sowie deren Einlesen in einen Computer. Mittels eines Scanners und der entsprechenden OCR-Software kann heute nahezu jede beliebige Maschinenschrift automatisch eingelesen werden. Meistens muss die OCR-Software auf die einzulesende Schrift trainiert werden. Darüber hinaus gibt es speziell genormte Schriften, die das automatische Einlesen erleichtern.
30.04.2002Naujoks
Siehe auch: Digitale Bibliothek, ICR, Retrokonversion, Retrodigitalisierung, Scanning


Retrodigitalisierung

Überführung von gedruckt vorliegender Information, z. B. Bücher und Zeitschriften, durch Scannen in digitale Form. Das Programm zur Retrodigitalisierung von Bibliotheksbeständen wurde 1977 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft initiiert. Seit Beginn des Programms wurden über 60 von Bibliotheken und/oder wissenschaftlichen Einrichtungen beantragte Projekte bewilligt und durchgeführt.
30.04.2002Naujoks
Siehe auch: Digitale Bibliothek, OCR, ICR, Scanning


Retrokonversion

Unter Retrokonversion versteht man die Übernahme älterer konventioneller Zettelkataloge in elektronische Form. Dies geschieht vor allem, um die bibliographischen Daten der Werke online suchbar zu machen. Die Titel werden maschinenlesbar im MAB-Format erstellt, gegebenenfalls werden sie den RAK-Regeln angepasst, wobei besonders die Ansetzung der Personennamen hervorzuheben ist. Eine weitere Variante der Umwandlung stellt das Scanning dar. Kataloge werden entweder als Images, oder mit Hilfe der automatischen Buchstabenerkennung in maschinenlesbare Form überführt.
30.04.2002Naujoks
Siehe auch: Digitale Bibliothek, OCR, ICR, Image-Katalog, Scanning


Scanner

Ein Scanner ähnelt äußerlich einem kleinen Kopiergerät. Er tastet punktweise mittels eines Sensors Schriftstücke mit Text oder Grafik ab, um sie dann als digitales Bitmuster zu speichern. Die so eingelesenen Bilder können jetzt weiter verarbeitet werden. Texte müssen dagegen erst von einer Software identifiziert, also in Buchstaben und Zeichen umgesetzt werden. Scanner werden in Bibliotheken z. B. zur Digitalisierung gedruckter Medien verwendet. Ein weiteres Einsatzgebiet ist das Einlesen von Strichcodes (Barcodes).
30.04.2002Naujoks
Siehe auch: OCR, ICR, Scanning, Lesestift


Scanning

Beim Scanning wird Text oder Graphik, welche sich auf Papier befindet, digitalisiert. So können die Informationen mittels Computer weiterverarbeitet und suchbar gemacht werden. Dies geschieht mit Hilfe eines Scanners.
30.04.2002Naujoks
Siehe auch: OCR, ICR, Scanner