Bibliothekarisches Glossar

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Alle Einträge mit dem Anfangsbuchstaben "S"

Sacherschließung

Kategorie: Sacherschließung
Sacherschließung ist die inhaltliche Beschreibung und Erschließung von Literatur. Die Sacherschließung wird auch Indexieren genannt. Bei der Sacherschließung ist zu unterscheiden zwischen der verbalen Sacherschließung, die hauptsächlich natürlich-sprachliche Bezeichnungen (Schlagwörter, Stichwörter) verwendet, und der klassifikatorischen Sacherschließung, die vorwiegend auf Klassifikationssystemen mit hierarchisch geordneten Systemstellen (Notationen) beruht.
07.05.2002
Siehe auch: Indexierung, Klassifikatorische Sacherschließung, Verbale Sacherschließung

Sachkatalog

Kategorie: Kataloge
Während der Alphabetische Katalog die Bücher einer Bibliothek nach formalen Gesichtspunkten verzeichnet, werden in den Sachkatalogen die Bücher nach ihrem Inhalt erschlossen. Ein Sachkatalog soll auf die Frage antworten, welche Werke die Bibliothek über ein bestimmtes Sachgebiet oder Thema (einen Gegenstand, einen Ort oder eine Person) besitzt. Die Kenntnis der Verfasser oder Sachtitel ist nicht nötig. Es gibt zwei Arten des Sachkatalogs: den Schlagwortkatalog (SWK) und den Systematischen Katalog (SyKa).
15.07.2002
Siehe auch:

Sachliteratur

Kategorie: Publikationen
Alle sachlich informierenden Werke, im Gegensatz zur Belletristik. Sachliteratur ist ein Oberbegriff für Sachbücher, Fachbücher, wissenschaftliche Literatur und Auskunftsliteratur.
29.04.2002
Siehe auch:

Sachtitel

Kategorie: Formalerschließung
Der Sachtitel ist die sachliche Benennung eines Werkes. Er besteht aus dem Hauptsachtitel und dem evtl. Zusatz zum Sachtitel.
29.04.2002
Siehe auch: Bibliographische Beschreibung, Titelaufnahme

Sachtitelwerk

Kategorie: Formalerschließung
Liegt eine Schrift mit mehr als drei Verfassern oder nur mit Herausgeber oder sonstigen beteiligten Personen vor, so handelt es sich um ein Sachtitelwerk ohne Verfasser als Ordnungsblock. Diese Schrift erhält die Haupteintragung unter dem Sachtitel.
29.04.2002
Siehe auch: Anonymes Werk, Titelaufnahme, Urheberwerk, Verfasserwerk

Sammelwerk

Kategorie: Publikationen
Vereinigung von mindestens zwei Einzelwerken oder Teilen von Einzelwerken, die nicht von dem selben Verfasser stammen. Innerhalb dieser Gattung unterscheidet man zwischen fortlaufenden Sammelwerken und begrenzten Sammelwerken. Letzteres sind Publikationen, die einen von vorneherein geplanten Abschluss haben, Beispiel: Festschrift, Kongressbericht.
06.05.2002
Siehe auch:

Sammlung

Kategorie: Publikationen
Eine Sammlung ist die Vereinigung von mindestens zwei Einzelwerken oder Teilen von Einzelwerken desselben Verfassers Beispiel: Reden und kleinere Aufsätze.
29.04.2002
Siehe auch:

Scanner

Kategorie: Digitalisierung
Ein Scanner ähnelt äußerlich einem kleinen Kopiergerät. Er tastet punktweise mittels eines Sensors Schriftstücke mit Text oder Grafik ab, um sie dann als digitales Bitmuster zu speichern. Die so eingelesenen Bilder können jetzt weiter verarbeitet werden. Texte müssen dagegen erst von einer Software identifiziert, also in Buchstaben und Zeichen umgesetzt werden. Scanner werden in Bibliotheken z. B. zur Digitalisierung gedruckter Medien verwendet. Ein weiteres Einsatzgebiet ist das Einlesen von Strichcodes (Barcodes).
30.04.2002
Siehe auch: OCR, ICR, Scanning, Lesestift

Scanning

Kategorie: Digitalisierung
Beim Scanning wird Text oder Graphik, welche sich auf Papier befindet, digitalisiert. So können die Informationen mittels Computer weiterverarbeitet und suchbar gemacht werden. Dies geschieht mit Hilfe eines Scanners.
30.04.2002
Siehe auch: OCR, ICR, Scanner

Schichtenmodell

Kategorie: Bibliotheksverwaltung
29.04.2002
Siehe auch: Zweischichtigkeit, Einschichtigkeit

Schimmelbekämpfung

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Neben vorbeugenden Maßnahmen sind (bei eingetretenem Schimmelbefall) die folgenden Maßnahmen zur Schimmelbekämpfung durchzuführen: 1) Ermittlung und Beseitigung der Ursache(n), 2) befallenes Material separieren, 3) zur Trocknung werden die befallenen Bestände in einem trockenen, kühlen, gut gelüfteten und gereinigten Raum aufgestellt. Evtl. Beschleunigen der Trocknung durch Vakuumtrocknungsverfahren. Danach erfolgen das Säubern (Ausbürsten oder Aussaugen) und Einstellen der Bände. Bei größeren Schäden ist das Einfrieren der Bestände sinnvoll, um das Wachstum der Pilze zu verhindern.
04.05.2002
Siehe auch: Chemische Schimmelbekämpfung , Physikalische Schimmelbekämpfung, Schimmelpilzbefall

Schimmeldetektion

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Nachweis von Schimmel, insbesondere von keimfähigem Schimmel, z. B. mit Hilfe von Wischtestern. Die Schimmeldetektion ist Grundvoraussetzung jeder Art von Schimmelbekämpfung.
04.05.2002
Siehe auch: Schimmelbekämpfung

Schimmelpilzbefall

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Die Bezeichnung Schimmelpilze umfasst eine Vielzahl (etwa 100.000) mikroskopisch kleiner Pilzarten, von denen ca. 200 Papier befallen. Da Pilze kein Chlorophyll besitzen und sie ihren Kohlenstoffbedarf nicht durch Assimilation von Sauerstoff aus der Luft decken können, benötigen sie zu ihrer Ernährung organisches Material, das sie zersetzen. Bücher können unter bestimmten klimatischen Verhältnissen zum Nährmedium für Schimmelpilze werden, da sie verschiedene organische Substanzen enthalten, wie z.B. Zellulose oder Stärke. Schimmelpilze vermehren sich durch Sporen, die in großer Menge ausgebildet werden und bei vielen Arten Jahre oder sogar Jahrzehnte überdauern können. Zum weiteren Wachstum brauchen die Sporen jedoch in einer bestimmten Phase Nährstoffe von außen. Neben dem Vorhandensein von Nährstoffen sind die Umweltbedingungen ausschlaggebend für die Ausbildung und Vermehrung von Schimmelpilzen. Eine große Rolle spielen die Lufttemperatur und die Luftfeuchtigkeit Eine Kontamination von Bibliotheks- oder Archivmaterialien (auch Fotomaterial) kann irreparable Schäden hervorrufen, da ihre organischen Bestandteile zersetzt werden: Es bilden sich Löcher, Leder wird brüchig, Papier und Pergament verändern ihre physikalischen Eigenschaften und ziehen noch mehr Feuchtigkeit an, was den weiteren Zerfall beschleunigt. Bei MitarbeiterInnen und BenutzerInnen von Bibliotheken und Archiven können Schimmelpilze in ungünstigen Fällen Mykosen (eine Infektionskrankheit) oder Mykoallergosen (eine allergische Reaktion) hervorrufen.
04.05.2002
Siehe auch: Luftfeuchtigkeit , Lufttemperatur

Schlagwort

Kategorie: Sacherschließung
Ein Schlagwort ist ein möglichst kurzer, den Inhalt einer Schrift wiedergebender Ausdruck. Er kann, braucht aber nicht, dem Titel des Dokuments entnommen sein. Zur vollständigen Inhaltserschließung kann ein Dokument unter mehreren Schlagwörtern verzeichnet werden.Die Schlagwortvergabe kann frei (d.h. nach individuellen Hausregeln unter Beachtung der bereits vergebenen Schlagworte ) oder aufgrund eines Schlagwortregelwerks (z.B. den Regeln für den Schlagwortkatalog - RSWK) erfolgen. VERWEISE: Schlagwortkatalog, Stichwort, Regeln für den Schlagwortkatalog
29.04.2002
Siehe auch:

Schlagwortkatalog (SWK)

Kategorie: Kataloge
Der Alphabetische Katalog (AK) verzeichnet die in der Bibliothek vorhandenen Bücher nach formalen Gesichtspunkten in alphabetischer Reihenfolge. Die Bücher werden im Alphabetischen Katalog nach dem Verfasser, dem Sachtitel oder der Körperschaft eingeordnet. Eignet sich für die Such z.B. nach Autoren, thematische Literatursuche ist nicht möglich.
16.07.2002
Siehe auch:

Schlagwortkategorie

Kategorie: Sacherschließung
Schlagwörter lassen sich nach den Regeln für den Schlagwortkatalog (RSWK) in verschiedene Kategorien einteilen: Personenschlagwörter, Geographische Schlagwörter, Sachschlagwörter, Zeitschlagwörter, Formschlagwörter. Diese Reihenfolge legt die Reihenfolge der Schlagwörter in der Schlagwortkette fest.
07.05.2002
Siehe auch: Regeln für den Schlagwortkatalog (RSWK), Schlagwort, Schlagwortkette

Schlagwortkette

Kategorie: Sacherschließung
Wenn der Inhalt eines Werkes durch ein Schlagwort nicht ausgedrückt werden kann, wird eine Schlagwortkette mit zwei oder mehr Schlagwörtern gebildet. Um für Zettel- oder Listenkataloge Sucheinstiege unter allen suchrelevanten Schlagwörtern zu erhalten, wird aus der Schlagwort-Grundkette durch Permutation (Vertauschung) der Schlagwörter eine weitere (oder mehrere) Eintragung gebildet. Die Reihenfolge der Schlagwörter der Schlagwort-Grundkette richtet sich nach den Schlagwortkategorien.
29.04.2002
Siehe auch: Permutation, Schlagwort, Schlagwortkategorie

Schlagwortnormdatei (SWD)

Kategorie: Sacherschließung
Die Schlagwortnormdatei (SWD) enthält in der Form von Schlagwörtern und Verweisungen gemäß den Regeln für den Schlagwortkatalog (RSWK) einen normierten, terminologisch kontrollierten Wortschatz im Sinne eines Thesaurus. Für jeden Begriff ist eine eindeutige Bezeichnung festgelegt (Deskriptor). Der Schlagwort-Katalogisierer kann sich auf die Ansetzungen der SWD stützen und sie als Fremddaten übernehmen. Die SWD wird kooperativ geführt, d.h. sie wird durch die Schlagwortvergabe der beteiligten Bibliotheken bzw. Bibliotheksverbünde laufend ergänzt bzw. korrigiert. Die SWD kann von Der Deutschen Bibliothek als Mikrofiche-Ausgabe oder als CD-ROM-Ausgabe bezogen werden.
07.05.2002
Siehe auch: Normdatei, Deskriptor, Regeln für den Schlagwortkatalog (RSWK), Verbale Sacherschließung

Schließe

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Verschluss an Büchern mit Holzdeckeln aus Metall oder Leder, der über seine Funktion hinaus häufig selbst zum Schmuckstück wurde. Da Pergament ohne Druckausübung dazu neigt, wellig zu werden und zu sperren, sollten verlorengegangene Schließen ersetzt werden. Ist eine Schließe noch vorhanden, so bildet man den Ersatz der Vorlage nach. Sind beide Schließen verlorengegangen, so wählt man die einfachste Form, die der Entstehungszeit des Buches entspricht.
04.05.2002
Siehe auch: Pergament

Schnitt

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Die drei Seiten des Buchblocks, an denen die Blätter geschnitten wurden. Man unterscheidet Kopfschnitt (oben), Schwanzschnitt (unten) und Vorderschnitt (gegenüber dem Rücken).
29.04.2002
Siehe auch:

Schnittstelle

Kategorie: Datenformate und Datenaustausch
Eine Schnittstelle (engl. interface) stellt den Übergang zwischen zwei Systemen zum Informationsaustausch dar. Nach DIN 44300 gedachter oder tatsächlicher Übergang an der Grenze zwischen zwei gleichartigen Einheiten, wie Funktionseinheiten, Baueinheiten oder Programmbausteinen, mit den vereinbarten Regeln für die Übergabe von Daten oder Signalen. Schnittstellen können also sowohl zwischen Software, als auch zwischen Hardwarekomponenten geschaffen werden. Meist meint man mit Schnittstelle allerdings die Hardwareschnittstellen an der Rückseite des Mikrocomputers, an denen externe Geräte (Drucker, Modem) angeschlossen werden können. Im weiter gefassten Sinne wird unter Benutzerschnittstelle auch die Nahtstelle zwischen Mensch und Maschine verstanden.
30.04.2002
Siehe auch: Protokoll

Schriftenreihe

Kategorie: Publikationen
Schriftenreihen gehören zu den fortlaufenden Sammelwerken. Ihre einzelnen Bände oder Hefte erscheinen im allgemeinen unregelmäßig. Die Schriftenreihe hat einen oder mehrere Herausgeber. Die Bände haben einen Verfasser / eine Verfasserin. Schriftenreihen decken größere Arbeitsgebiete innerhalb einer Wissenschaft ab, oder sie vertreten einen bestimmten Buchtypus (z.B. Lehrbuch).
29.04.2002
Siehe auch:

Schuber

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Behältnis, das zur Aufbewahrung eines Buches dient und dafür passgenau angefertigt wird, wobei der Buchrücken offen sichtbar bleibt. Schuber müssen aus alterungsbeständigem, säure- und holzschlifffreiem Material gefertigt sein und können von der Hausbuchbinderei hergestellt werden.
04.05.2002
Siehe auch: Schutzverpackung

SchulzSpeyer Bibliothekseinrichtung GmbH

Kategorie: Lieferant
Bibliothekseinrichtung sowie Bibliotheksausstattung. Einrichtungsplanung, Einrichtungssysteme für Bibliotheken, Kompaktregalanlagen. (http://www.schulzspeyer.de/)
15.09.2002
Siehe auch: Bibliothekseinrichtung Lenk GmbH

Schutzpapier

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Neutrale bzw. gepufferte Papiere, die etwa bei abblätternden Farben, vergilbten Vorsatzpapieren oder Passepartouts eingelegt werden, z.B. Japanpapier, Gampipapier, Seidenpapier.
04.05.2002
Siehe auch: Japanpapier

Schutzumschlag

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Dem Schutz des Einbandes dienender Papier- oder Kunststofffolienumschlag mit umgeschlagenen Klappen an den Deckelkanten.
29.04.2002
Siehe auch:

Schutzverpackung

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Bücher können in der Regel ohne Schutzverpackung aufbewahrt werden. Notwendig wird eine Schutzverpackung bei 1)Bänden mit mechanischen Schäden, eingerissenen oder fehlenden Rücken, losen Teilen etc. Lose Teile sollten in einem separaten alterungsbeständigen Umschlag der Verpackung beigelegt werden, 2)durch Schließen stark verformten Pergamentbänden, 3)Bänden mit Beschlägen, 4)Bänden mit empfindlichem Bezugsmaterial z.B. aus Seide, Samt oder Leder mit Rotem Verfall, 5)Bänden mit empfindlichen Verzierungen, 6)Magazinen mit sehr schlechter Luftqualität. Alle Schutzverpackungen müssen aus säure- und holzschlifffreiem Material gefertigt sein. Je nach Möglichkeiten und Bedarf eignen sich gepuffertes Umschlagpapier, das um das gesamte Buch geschlagen und mit Leinenband befestigt wird, vorgefertigte, in der Größe variable Schutzbehälter mit Klettverschlüssen oder vom Buchbinder angefertigte Kassetten oder Schuber nach Maß.
04.05.2002
Siehe auch: Schuber , Schutzpapier

Schwingungsbelastungen

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Durch mechanische Belastung (Schwingungen) kann der Verbund unterschiedlicher Materialien irreversibel gelockert werden. Schwingungsbelastungen treten beim Transport in Aufzügen und Verkehrsmitteln, vor allem in Transportkisten auf. In Vitrinen liegende Ausstellungsstücke sind durch die Schritte der Besucher Schwingungsbelastungen ausgesetzt.
29.04.2002
Siehe auch:

Serie

Kategorie: Publikationen
07.05.2002
Siehe auch: Schriftenreihe

Server

Kategorie: DV-Komponenten
Der Server ist ein Computer, der Dienste in einem Computernetz anbietet. In einem lokalen Netz gibt es z. B. Fileserver (speichern gemeinsame Daten der Anwender), Printserver (drucken Dateien auf gemeinsamen Druckern aus) oder Applicationserver (auf denen gemeinsame Anwendungen laufen). Der Rechner, der die Dienste in Anspruch nimmt, wird als Client bezeichnet. Auch bei Software wird von einer client/server-Architektur gesprochen, wenn eine Aufgabe auf ein zentrales Serverprogramm und dezentrale Clientprogramme verteilt wird.
30.04.2002
Siehe auch: CD-ROM-Server, Datenbankserver

Signatur

Kategorie: Sacherschließung
Um den Standort eines Buches innerhalb des Bestandes genau festzulegen, erhält jedes Buch eine Signatur oder Standortnummer. Die Signaturen sind in den Katalogen bei den einzelnen Titelaufnahmen verzeichnet und bilden somit das Bindeglied zwischen Katalog und Büchern. Je nach der Aufstellungsart ergeben sich unterschiedliche Arten von Signaturen.
29.04.2002
Siehe auch: Notation, Titelaufnahme, Individualsignatur, Gruppensignatur, Werksignatur, Systematische Aufstellung, Mechanische Aufstellung, Grupenaufstellung

Silberfischchen (Lepisma saccharina)

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Ordnung der Borstenschwänze (Thysanura), flügelloser, silbrig glänzender kleiner (max. 12 mm) Kulturfolger, nachtaktiv, bevorzugt warme, feuchte Umgebung, ernährt sich mit Vorliebe von Kohlenhydraten, Stärke, Dextrose, Zellulose (deshalb auch unter der Bezeichnung Zuckergast bekannt), befällt daher auch Papier und verursacht Fraßschäden.
29.04.2002
Siehe auch:

Single Sourcing

Kategorie: Outsourcing
Outsourcing mit langfristiger und enger Bindung an einen Lieferanten / Outsourcer, um Koordinationsaufwand und damit Transaktionskosten zu verringern und den Qualitätsanforderungen besser gerecht zu werden. Oft notwendige Konsequenz bei der Einführung von TQM.
29.04.2002
Siehe auch: Total Quality Management (TQM), Outsourcing

SISIS

Kategorie: Bibliothekssoftware
Die Software ist ein Produkt der Sisis Informationssysteme GmbH (http://www.sisis.de/). Das Bibliotheks-Management-System SISIS deckt alle Anforderungen von Bibliotheken ab. Das Kernsystem beherrscht alle Geschäftsprozesse von der Erwerbung über die Katalogisierung, Ausleihe und Fremddatenverarbeitung bis zur Selbstbedienungskomponente für Recherche und Ausleihe. SISIS wird an insgesamt 78 öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken eingesetzt (Stand 2000).
29.04.2002
Siehe auch:

Site-Map

Kategorie: DV-Komponenten
Gliederung, die auf einen Blick über Umfang und Inhalt einer Website (site) informieren soll und von wo aus man sich zu den einzelnen Seiten oder Bereichen weiterklicken kann.
12.07.2002
Siehe auch: Internet

Sortiment

Kategorie: Lieferant
Sortiment ist eine Auswahl von Titeln.
04.05.2002
Siehe auch:

Sortimentsbuchhandlung

Kategorie: Lieferant
Die Sortimentbuchhandlung ist die häufigste Form des Einzelbuchhandels. Sie besitzt ein Ladengeschäft und bietet ihren Kunden ein Sortiment.
04.05.2002
Siehe auch: Sortiment, Fachbuchhandlung

Spatium

Kategorie: Formalerschließung
Spatium = Leerschritt
30.04.2002
Siehe auch: Deskriptionszeichen, Titelaufnahme

Speicherbibliothek

Kategorie: Aufstellung
Bestimmte Kategorien selten benutzter Literatur (z.B. ältere Dissertationen, Lehrbücher, Zeitschriften) werden aus Platzgründen von verschiedenen Bibliotheken an eine zentrale Speicherbibliothek gegeben und dort aufbewahrt. Doppelexemplare werden dabei ausgesondert.
29.04.2002
Siehe auch:

Spenden

Kategorie: Finanzierung in Bibliotheken
Eine Spende ist eine Zuwendung, die von einem Dritten in Form von einer Geld-, Sachleistung oder Leihgabe erfolgen kann. Die Sachleistung und Leihgabe erfolgt unentgeltlich. Wenn es sich um eine Geldspende handelt, ist lediglich die Höhe und die Währung des gespendeten Betrages anzugeben. Wenn es sich um eine Sachspende handelt, muss im Feld Sachspende der Wert und die Währung angegeben werden, soweit bekannt, ist anzukreuzen, ob es sich um ein Gegenstand aus dem Privat- oder Betriebsvermögen handelt.
06.05.2002
Siehe auch:

Sperren

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Die Eigenschaft eines Buches, sich am Vorderschnitt von selbst zu öffnen.
29.04.2002
Siehe auch:

SSG Anglistik und Nordamerika, SuB Göttingen

Kategorie: Dokumentenlieferdienste
Dokumentlieferdienst für Zeitschriftenaufsätze und Bücher aus den Sondersammelgebieten (SSG) Anglistik und Nordamerika (Sprache, Literatur, Geschichte und Politik). Recherche: Über den OPAC der SUB-Göttingen, über Neuerwerbungslisten der SSG-Fächer sowie die Online-Datenbanken des GBV. Lieferarten: E-Mail, Fax, Post. Direkt zum SSG Anglistik und Nordamerika (http://www.sub.uni-goettingen.de/).
16.07.2002
Siehe auch: Dokumentenlieferdienst

SSG Astronomie und Reine Mathematik, Geographie, Geophysik, Forstwissenschaft - SUB Göttingen

Kategorie: Dokumentenlieferdienste
Dokumentlieferdienst für Zeitschriftenaufsätze und Bücher aus den Sondersammelgebieten (SSG) Astronomie und Reine Mathematik. Recherche: Über den OPAC der SUB-Göttingen, über Neuerwerbungslisten der SSG-Fächer sowie die Online-Datenbanken des GBV. Lieferarten: E-Mail, Fax, Post. Direkt zum SSG Astronomie und Reine Mathematik (http://www.sub.uni-goettingen.de/).
16.07.2002
Siehe auch: Dokumentenlieferdienst

SSG Biologie, Botanik, Zoologie - Senckenbergische Bibliothek Frankfurt

Kategorie: Dokumentenlieferdienste
Schnell-Lieferdienst für Dokumente aus den Sondersammelgebietsbeständen Biologie, Botanik und Zoologie. Es können Zeitschriftenaufsätze, Monographien sowie Farbkopien von Abbildungen oder Tafeln aus den jeweiligen Büchern und Zeitschriften bestellt werden. Recherche: Über den OPACs der Senckenbergischen Bibliothek. Lieferarten: Post, E-Mail/FTP, Fax. Direkt zum SSG Biologie, Botanik und Zoologie (http://www.seb.uni-frankfurt.de/ssg-s.html).
16.07.2002
Siehe auch: Dokumentenlieferdienst

SSG Ägyptologie, Klassische Archäologie, Mittlere und Neuere Kunstgeschichte - UB Heidelberg

Kategorie: Dokumentenlieferdienste
Dokumentlieferdienst für Zeitschriftenaufsätze und Bücher aus den Sondersammelgebieten (SSG) Ägyptologie, Klassische Archäologie, Mittlere und Neuere Kunstgeschichte. Recherche: Über die Kataloge der UB Heidelberg und über Neuerwerbungslisten. Lieferarten: E-Mail, Fax, Post. Direkt zum SSG Ägyptologie, Klassische Archäologie, Mittlere und Neuere Kunstgeschichte (http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/ssgs/Welcome.html).
16.07.2002
Siehe auch: Dokumentenlieferdienst

Standortkatalog

Kategorie: Kataloge
Als Standortkatalog bezeichnet man den Katalog, in dem die Bücher in der gleichen Reihenfolge aufgeführt werden, in der sie in den Bücherregalen (an ihrem Standort!) aufgestellt sind. Der Standortkatalog ist also ein genaues Spiegelbild der Ordnung des Buchbestandes. Er dient vor allem als Hilfsmittel für die Signaturgebung. Anhand des Standortkataloges kann jedem Werk eine Signatur (Standortnummer) zugeteilt werden, die den Standort des Buches innerhalb des Bestandes festlegt. Außerdem bildet der Standortkatalog das Hilfsmittel für die von Zeit zu Zeit notwendigen Revisionen des Buchbestandes einer Bibliothek. Die innere Ordnung des Standortkataloges hängt ab von der Art, wie die Bücher in den Regalen geordnet sind. Werden die Bücher in systematischer Ordnung aufgestellt, so ist der Standortkatalog gleichzeitig ein Systematischer Katalog. Ist der Buchbestand nach der Gruppenaufstellung oder mechanisch nach dem Zugang oder aphabetisch nach Verfassern geordnet, so sind im Standortkatalog die Bücher in dieser jeweiligen Reihenfolge verzeichnet.
16.07.2002
Siehe auch:

STAR/Libraries

Kategorie: Bibliothekssoftware
Mit STAR/Libraries bietet die Firma Cuadra (www.cuadra.com) ein vielseitig einsetzbares System für die Automatisierung von Bibliotheken und Informationsvermittlungsstellen an. STAR/Libraries ist eine schlüsselfertige Anwendung, welche die Funktionen Erwerbung, Katalogisierung, OPAC, Zeitschriftenverwaltung, Anfragenbearbeitung und Ausleihe unterstützt. Weiterhin unterstützt STAR/Libraries Indexierung, Abstracting sowie Links zu Bildern und anderen elektronisch gespeicherten Objekten. Die Software benutzt STAR, ein von Cuadra entwickeltes System für Information Management und Information Retrieval. Mit STAR/Libraries machen Sie den Übergang zu Volltexten und Bildern, hin zu einer Bibliothek des 21. Jahrhunderts mit elektronischen Beständen und neuen Online-Informationsdiensten.
29.04.2002
Siehe auch:

STAR/Libraries Multi

Kategorie: Bibliothekssoftware
Die Software STAR/Libraries Multi wurde von der Firma Cuadra (www.cuadra.com) für Organisationen mit mehreren unabhängigen Bibliotheken, wie z. B. Bibliotheksverbünde, entwickelt. STAR/Libraries Multi ermöglicht es, einen Verbundkatalog aufzubauen und zu pflegen. Dabei benutzen alle beteiligten Bibliotheken dieselben Katalogdatensätze. Für einen einzelnen Titel oder eine einzelne Ausgabe wird nur ein Datensatz im Verbundkatalog angelegt, ganz gleich, wie viele Exemplare die verschiedenen Bibliotheken besitzen. Die einzelnen Bibliotheken sind jedoch unabhängig voneinander, wenn es um die Bestellung von Medien, die Signaturvergabe, die Ausleihe und die Zugangsbearbeitung von Zeitschriften geht. Die Mitarbeiter einer Bibliothek können Datensätze für die Bestell- und Zugangsnachweise von anderen Bibliotheken kopieren und ersparen sich auf diese Weise die Arbeit für das Anlegen eigener Datensätze. Es ist jedoch nicht möglich, die Nachweise der anderen Bibliotheken zu editieren oder zu löschen.
29.04.2002
Siehe auch:

Staublaus (Trogium Pulsatorium)

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Ordnung der Flechtlinge (Psocoptera), teils flügellose, sehr kleine (max. 5 mm), meist bräunliche Tiere, Vorkommen innerhalb von Gebäuden in Holz, aber auch in Papier, Vermehrung durch Eier, die eingesponnen werden, ernähren sich u.a. von Pilzsporen, weshalb ihr Auftreten in Buchbeständen nicht nur auf sichtbare Verschmutzung (Staub), sondern auch auf evtl. mit dem Auge noch nicht erkennbare Schimmelbildung hindeutet.
29.04.2002
Siehe auch:

Stelle

Kategorie: Bibliotheksverwaltung
Die dauerhafte Zusammenfassung von Aufgaben für die Wahrnehmung durch eine Person. Dabei werden Ausführungsstellen, Instanzen und Stabsstellen unterschieden, »Stellenarten. Stellen sind die Grundbausteine der Aufbauorganisation. Beachte die abweichenden Bedeutungen von "Stelle" im haushaltsrechtlichen Sinne = die Ermächtigung zur Beschäftigung und Bezahlung eines Menschen; und im Sinne von Zuständigkeitsbereich unabhängig von der Zahl von Personen, die diese Zuständigkeit wahrnehmen, z.B. "Personalstelle".
29.04.2002
Siehe auch:

Stichwort

Kategorie: Sacherschließung
Ein Stichwort ist ein den Inhalt eines Dokuments beschreibendes und aus seinem Titel entnommenes Wort. Es muss also im Titel enthalten sein. (Im Gegensatz hierzu: Schlagwort.) VERWEISE: Stichwortkatalog, Schlagwort
29.04.2002
Siehe auch:

Stichwortkatalog

Kategorie: Kataloge
Der Stichwortkatalog (STWK) ist ein Sachkatalog, der den Bibliotheksbestand unter Stichwörtern verzeichnet, die aus dem Titel der Bücher gewonnen werden. Während das Schlagwort für den Inhalt des Buches freigewählt wird und nicht immer im Sachtitel des Buches vorkommt, ist ein Stichwort (STW) immer ein charakteristisches, sinntragendes Wort des Sachtitels oder des Zusatzes zum Sachtitel. Das Stichwort kann, muss aber nicht mit dem Schlagwort (SW) übereinstimmen. Im Stichwortkatalog werden die einzelnen Stichwörter alphabetisch geordnet. Der Vorteil des Stichwortkatalogs liegt darin, dass die Stichwörter bei Katalogführung mit der EDV maschinell festgelegt werden können.
15.07.2002
Siehe auch:

Stockflecken

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Braune bis rotbraune Flecken, die sich bei langer Lagerung in zu feuchter Umgebung auf Papier bilden. An ihrer Entstehung sind neben Verunreinigungen des Papiers wahrscheinlich Mikroorganismen beteiligt. Die braune Farbe rührt von Eisen her, das bei der Herstellung mit dem Fabrikationswasser in das Papier gelangt.
29.04.2002
Siehe auch:

Subito

Kategorie: Dokumentenlieferdienste
Subito (http://www.subito-doc.de) ist ein fächerübergreifender, bundesweiter Dokumentlieferdienst der deutschen Bibliotheken für Aufsätze und Bücher. Die Subito-Arbeitsgemeinschaft basiert auf einer Bund-Länder-Initiative zur Beschleunigung der Literaturversorgung und wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Recherche: Zugang über DBI, BVB, BSZ, GBV, JASON. Lieferart: Zeitschriftenaufsätze: E-Mail, File Transfer, Fax, Post; Bücher: Post.
16.07.2002
Siehe auch: Dokumentenlieferdienst

Subject Trees

Kategorie: Recherche
Sogenannte Subject Trees (Schlagwort-Bäume) waren erste Versuche das Internet zu erschließen. Sie basierten noch auf Gopher (ein älterer Internet-Dienst), und waren hierarchisch gegliedert. Auch waren sie nur unzureichend erschlossen auf Grund fehlender Volltextsuchmaschinen, die erst später mit dem Aufbau des WWW entstanden.
30.04.2002
Siehe auch: Internet

Suchmaschine

Kategorie: Recherche
Internet-Seiten werden von automatischen Suchprogrammen, sogenannten Robots oder Spidern, durchsucht. Dabei werden die in den Dokumenten enthaltenen Wörter automatisch indexiert und in eine Datenbank gespeist. Es gibt keine manuelle Nachbearbeitung. Mittels eines Retrievelprogramms kann der Index abgefragt werden. Die Suche ist im Volltext möglich, kann aber auch auf bestimmte Felder (z. B. Titel, URL) einer HTML-Seite begrenzt werden. Dokumente, in denen die Suchbegriffe vorkommen, werden als Ergebnisse in einer Trefferliste angezeigt.
30.04.2002
Siehe auch: Metasuchmaschine, Katalog, Information-Retrieval

SWD

Kategorie: Sacherschließung
30.04.2002
Siehe auch: Schlagwortnormdatei (SWD)

Systematische Aufstellung

Kategorie: Aufstellung
Anordnung nach einem System der Wissenschaften, entsprechend der verwendeten Systematik. Die Notation ist Bestandteil der Signatur, an kleinen Bibliotheken kann sie alleiniger Bestandteil sein. VERWEISE: Notation, Signatur
29.04.2002
Siehe auch:

Systematischer Katalog

Kategorie: Kataloge
Der Systematische Katalog (SyKa ode SyK) ist ein Sachkatalog, der den Bibliotheksbestand nach Fachgebieten unterteilt verzeichnet. Der Systematische Katalog verzeichnet die Bücher der Bibliothek ihrem Inhalt entsprechend nach einem System der Wissenschaften, wobei die einzelnen Wissensgebiete in einer bestimmten sachlich-logischen Abfolge geordnet sind. Die Hauptgebiete sind wieder in die jeweiligen Untergebiete gegliedert. Der Syk vereinigt also sachlich zusammengehörige Literatur und weist sie im Zusammenhang ihres grösseren Sachgebietes nach. Der Syk antwortet auf die Frage, welche Bücher die Bibliothek über ein grösseres Wissensgebiet besitzt. Er dient somit vor allem zur Übersicht über das Schriftum zu grossen, zusammenhängenden Sachgebieten. Der SyK erfordert bei der Benutzung eine gewisse Kenntnis der zugrundeliegenden Systematik. Zumindest muss man die Systemstelle kennen oder ermitteln, die das Sachgebiet oder Thema bezeichnet, über das man Literatur sucht.
15.09.2002
Siehe auch:

Säurefraß

Kategorie: Bestandserhaltung / Buchbinderbegriffe
Die Schädigung des Papiers erfolgt durch Schwefelsäure (H3SO4), die auf mehreren Wegen in das Papier gelangen kann: Zum einen durch die Zersetzung von Aluminiumsulfat, das während der Papierherstellung als Leimungshilfe und Flockungsmittel zugegeben wurde, zum anderen durch den Zerfall von Eisengallustinte im Tintenfraß , und schließlich durch den Eintrag und anschließende Umsetzung von Schwefeldioxid aus der allgemeinen Luftverschmutzung. Die Schwefelsäure zerfrisst die Molekülketten der Zellulose und damit die Grundlage des filzigen Fasergeflechtes des Papiers. Es wird daraufhin meist vom Rand her, wo die Luftfeuchtigkeit einwirkt, zunächst braun und spröde, schließlich brüchig, bis es im Extremfall staubfein zerfällt. In fortgeschrittenen Stadien ist meistens nur noch eine Transferierung in Ersatzmedien (Verfilmung, Digitalisierung) möglich, zu Beginn der Schädigung greifen die verschiedenen Verfahren der Entsäuerung und der Papierspaltung.
04.05.2002
Siehe auch: Eisengallustinte , Luftschadstoffe , Retrodigitalisierung